Blumen am Naschmarkt: Von prachtvollen Sträußen bis zu Setzlingen
Blumen gehören am Naschmarkt einfach zum Gesamtbild dazu, auch wenn sie zahlenmäßig hinter den Bergen von Obst und den duftenden Gewürzständen zurückstehen. Dennoch bilden sie den farbenfrohen Rahmen des Marktes. Du findest die Blumenhändler und ihre Blumenstände vor allem an den beiden äußeren Enden des Marktes. Besonders im Frühling erwacht dieser Bereich zu vollem Leben und verwandelt Teile des Asphalts in ein grünes Meer. Das Angebot ist dabei erstaunlich vielseitig und reicht von klassischen Schnittblumen über mediterrane Topfpflanzen bis hin zu Kräutern für den heimischen Balkon. Es ist diese Mischung aus dekorativer Pracht und praktischem Nutzen für den Garten, die den Blumenkauf hier so besonders macht.
Die festen Blumenstände für Qualität und Handwerk
Es gibt am Markt einige Betriebe, die das ganze Jahr über die Stellung halten und für eine konstante florale Pracht sorgen. Diese festen Stände befinden sich an den Randbereichen, in direkter Nähe zu den U-Bahn-Stationen Karlsplatz und Kettenbrückengasse. Hier bekommst du handgebundene Schnittblumen, die in Sachen Frische die übliche Supermarkt-Ware bei weitem übertreffen. Die Floristen am Markt pflegen oft einen sehr natürlichen und fast schon wilden Stil, der hervorragend zum ungezwungenen Marktflair passt und die Sträuße wie kleine Kunstwerke wirken lässt. Je nach Jahreszeit wechseln die Highlights in den Auslagen ständig. Während im Frühling Tulpen und Narzissen das Bild dominieren, folgen im Sommer leuchtende Sonnenblumen und im Herbst bunte Astern. Die Preise sind dabei absolut fair, zumal man oft eine fachkundige Beratung zur richtigen Pflege der Blumen direkt mitgeliefert bekommt.
Ein Paradies für Hobbygärtner mit Kräutern und Setzlingen
Besonders spannend wird es im westlichen Teil des Marktes in Richtung Kettenbrückengasse, sobald die Pflanzsaison beginnt. In dieser Zeit wird der Naschmarkt ein kleines Mekka für Balkonbesitzer und Stadtgärtner. Da der Markt ohnehin ein Zentrum für Kulinarik ist, überrascht es nicht, dass die Auswahl an Gewürzkräutern hier gigantisch ist. Man findet alles von verschiedenen Basilikumsorten über frische Minze bis hin zu Rosmarinstöcken, die teilweise schon die Größe kleiner Bäume erreicht haben. Im Frühjahr erweitern viele Händler ihr Sortiment zudem um Gemüse-Setzlinge. Für viele Wiener ist der Markt dann die erste Anlaufstelle, um sich mit Jungpflanzen für Tomaten, Paprika oder Chilis einzudecken, die später im eigenen Hochbeet oder auf dem Balkon gedeihen sollen.
Regionale Blumenpracht auf dem Samstags-Bauernmarkt
Ein echter Geheimtipp für alle Blumenliebhaber ist der Samstag, wenn der Bauernmarkt am hinteren Ende des Geländes seine Zelte aufschlägt. An diesem Tag bringen viele Gärtner aus der direkten Umgebung von Wien, etwa aus dem Marchfeld oder dem Burgenland, ihre eigenen Erzeugnisse mit auf den Markt. Besonders beliebt sind die Feldblumen, die oft wirken, als wären sie gerade erst frisch auf einer Wiese gepflückt worden. Diese Sträuße verströmen meist einen wunderbaren und echten Duft, den man bei hochgezüchteten Blumen aus dem Fachhandel oft vermisst. Zudem sind sie meist deutlich günstiger als beim klassischen Floristen. In den letzten Jahren hat sich zudem ein Trend zu Trockenblumen etabliert. Gerade an den Ständen der regionalen Bauern findet man oft kunstvoll gebundene Kränze oder Gestecke aus getrockneten Blüten, die nicht nur dekorativ sind, sondern auch eine kleine Ewigkeit halten und so ein Stück Marktgefühl dauerhaft nach Hause bringen. –> mehr über den Bauernmarkt erfahren.
Weiterführende Links
- alle Infos zur Naschmarkt Tour
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- beachte diese Naschmarkt Öffnungszeiten
- so kommst du hin, die Naschmarkt Anreise

