Naschmarkt Plan

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Der Naschmarkt Plan

Der Wiener Naschmarkt ist mit seinen über 170 Ständen und Lokalen einfach nur riesig. Der Markt lässt sich am besten anhand seiner vier funktionalen Zonen beschreiben. So kannst du dich orientieren und über den Naschmarkt bummeln:

1. Östliche Zone: Die Traditionellen und die Fischanbieter

Die östliche Zone liegt am Anfang des Marktes nahe dem Karlsplatz und dem Getreidemarkt. Sie bildet den traditionellen Startpunkt. Dieser Bereich ist seit Beginn des Marktes den frischen und leicht verderblichen Waren gewidmet. Wenn man den Markt von Osten betritt, trifft man zunächst auf eine hohe Dichte an Fisch- und Meeresfrüchtehändlern. Diese bieten sowohl Frischware zum Mitnehmen an, es gibt auch aber einfache Steh-Restaurants, die bereits zur Mittagszeit gut besucht sind. Bekannt ist der Traditionsbetrieb Fisch-Gruber. Hier befinden sich auch Stände, die sich auf klassische österreichische Delikatessen konzentrieren, insbesondere hochwertigen Käse, Speck und Wurst. Prominente Marktstände in dieser Zone sind das Fischrestaurant UMAR (Stand 38-39) sowie der Feinkosthändler Urbanek (Stand 46), der für sein Sortiment an Käse und das legendäre Roastbeef bekannt ist.

2. Mittlere Zone: Orientalische Vielfalt und Gewürze

Die Mitte des Marktes ist geprägt von der großen multikulturellen Vielfalt. Die Stände in dieser Zone formen das Bild des Naschmarkts am stärksten. Hier dominieren die typischen, pyramidenförmig aufgeschichteten Auslagen mit orientalischen und mediterranen Waren. Dazu gehören Nüsse, Feigen, Datteln, Oliven, Hülsenfrüchte, Backlava und Halva. Ergänzt wird dieser Bereich durch zahlreiche spezialisierte Stände, die Gewürze und Tee aus aller Welt in großen Mengen anbieten. Diese Zone ist ein Paradebeispiel für die Verschmelzung der klassischen Wiener Markttradition mit dem internationalen Handel und der Feinkost.

3. Westliche Zone: Der Gastronomie-Hotspot

Dieser Abschnitt, der sich in Richtung U-Bahn-Station Kettenbrückengasse erstreckt, ist das Zentrum des heutigen Naschmarkts. Diese Stände werden fast ausschließlich von Gastronomiebetrieben belegt. Der Fokus liegt auf moderner, internationaler Küche. Besucher finden hier eine breite Palette von Angeboten, von asiatischer und moderner mediterraner Küche bis hin zur beliebten israelisch-orientalischen Küche, wie sie das bekannte Lokal NENI am Naschmarkt (Stand 510) anbietet. Weitere zentrale Anlaufstellen sind das Naschmarkt Deli (Stand 421-436), das beliebte Café Do-An (Stand 412) und Stände, die sich auf Bio-Produkte und nachhaltige Küche spezialisiert haben, wie das Tewa Naschmarkt (Stand 672).

4. Äußerste West-Zone: Der Samstags-Markt

Die äußerste West-Zone hat eine ganz spezielle Funktion, da sie nur an einem Tag in Betrieb ist. Hier findet jeden Samstag der große Wiener Flohmarkt statt. Dieses Areal unterscheidet sich vollständig von den Lebensmittelzonen, denn es werden hier keine essbaren Waren verkauft, sondern Antiquitäten, Trödel, Kleidung, Kunst und gebrauchte Gegenstände. Der Flohmarkt erstreckt sich ab der U-Bahn-Station Kettenbrückengasse und reicht bis zur Pilgramgasse.

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