Naschmarkt Wien

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Der berühmte Naschmarkt Wien

Der Naschmarkt ist der berühmteste Markt in Wien. Auf über 2,3 Hektar stehen etwa 170 Stände mit den unterschiedlichsten Lebensmitteln, Gewürzen und internationalen Delikatessen. Neben dem Einkaufserlebnis kannst du Restaurants und Bars besuchen. Im November 2025 wurde der Naschpark offiziell eröffnet, die neueste Attraktion auf dem Naschmarkt.

Der Naschmarkt in Wien ist ein außerordentlicher Genuss für die Sinne. Hier kannst du durch den größten Markt in der Wiener Innenstadt schlendern und einkaufen. Damit du einen Eindruck von der Größe des Markts bekommst: Er erstreckt sich über eine Fläche von rund 2,3 Hektar, ist 1,5 Kilometer lang und umfasst etwa 170 Stände.

Er ist ein Schmelztiegel der Kulturen, Aromen und Farben. Nicht umsonst heißt der Markt Naschmarkt. Du erlebst alle möglichen Sinneseindrücke: Du riechst die frischen Früchte, den aromatischen Käse, die unterschiedlichsten Gewürze und die duftenden Blumen. An vielen Ständen kannst du probieren, was die Geschmäcker aus aller Herren Länder zu bieten haben. Es ist eine wirklich bunte Mischung aus Gerüchen und Geschmäckern vieler Nationalitäten. Du hörst Sprachen aus aller Welt. Sowohl von den Touristen, als auch von den Händlern.

Auf dem Naschmarkt findest du Stände für Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch, Speck, Käse, Blumen, Nüsse und orientalische Köstlichkeiten. Daneben haben sich zahlreiche Restaurants, Bistros und Cafés angesiedelt. Hier bekommst du Genüsse aus aller Welt präsentiert. Du kannst ebenso Wiener Schnitzel essen, wie italienische Spezialitäten, asiatische Gerichte oder arabische Küche. Das macht den Naschmarkt so beliebt und einzigartig.

Willkommen am Naschmarkt
Willkommen am Naschmarkt
179 Stände reihen sich auf dem Naschmarkt Wien aneinander
170 Stände reihen sich auf dem Naschmarkt Wien aneinander

Dazu kommt die Atmosphäre auf dem Markt. Alteingesessene Wiener machen ihren Wocheneinkauf oder trinken ein Glaserl in ihrem Stammlokal. Daneben flanieren die Touristen, die von dem Angebot oftmals überwältigt sind. Händler preisen dir lautstark ihre Ware an und locken dich mit kleinen Kostproben. Am besten lässt du dich einfach einmal durch das Gewusel treiben und entdeckst so die ganz eigene Stimmung auf dem Nachmarkt. Du kannst aber auch fix planen: Spannend sind die geführten Touren. Bei diesen Touren schlenderst du mit einem ortskundigen Führer durch die Stände, bekommst allerlei Hintergründe erklärt und kannst verschiedene Sachen probieren. –> mehr zu den Naschmarkt Touren

Eine besondere Empfehlung ist auch der Naschmarkt am Abend. Wenn die Sonne langsam untergeht, wird der Markt zum einem lebhaften Viertel voller Restaurants, Bars und Weinlokale. Es lohnt sich, bei einem Glas österreichischem Wein diese Stimmung zu genießen und die kulinarische Vielfalt in entspannter Umgebung zu erleben. Abends ist die Stimmung auf dem Markt ganz anders als am Vormittag. Es sind auch ganz andere Besucher hier unterwegs. Besonders beliebt ist der Naschmarkt am Samstag: Immer samstags findet im hinteren Teil des Marktes ein Flohmarkt statt. Hier kannst du nach versteckten Schätzen suchen, Antiquitäten entdecken, nach Vintage-Kleidung und Kuriositäten stöbern.

Auf den Spuren der Naschmarkt-Originale

Früher waren es vor allem die Marktfrauen, die die Stände am Naschmarkt betrieben. Männer waren nur selten Standbetreiber. Die Frauen hielten das Marktzepter – mit besonders ausgeprägten Charaktären: Einige Originale haben den Wiener Naschmarkt im 19. und frühen 20. Jahrhundert mit ihrer Schlagfertigkeit, ihrem Witz und ihrer unverblümten Art geprägt. Deshalb wurden nach ihnen vier Gassen zwischen den Ständen des Marktes benannt. Die Minerlgasse ist nach der ‚Krawall-Minerl‘ benannt – das war so eine Marktfrau, die einfach super laut und total durchsetzungsstark war. Die Sopherlgasse erinnert an die berühmte Sophie Pimpernuß. Sie war die Erfindung eines Schriftstellers, deren humorvollen Kommentare die damaligen Zeitungen füllten – eine Stimme des Volkes eben und total schlagfertig. Dann gibt’s noch die Mariedlgasse, die an die ‚Haverschesser Maridl‘ erinnert. Das war eine echte Wiener Urgewalt, eine echt raue Type, die die ungeschminkte Seite des Marktes verkörpert hat. Und zu guter Letzt die Reserlgasse, die auf die Fischkopf-Reserl zurückgeht – eine Fischhändlerin aus dem 19. Jahrhundert, die eine lokale Berühmtheit war. Zu besonderer Berühmtheit brachte es auch ein Mann, der zum Naschmarktkönig wurde.

Woher hat der Naschmarkt seinen Namen?

Ursprünglich bekannt als Aschenmarkt, leitet sich der Name möglicherweise von einem Müllplatz oder einem Begriff für einen hölzernen Milcheimer ab („Esch“ für Eimer aus Eschenholz). Ab 1820 wurde der Name „Naschmarkt“ immer mehr verwendet, da dort viele Naschereien verkauft wurden. Offiziell erhielt der Markt 1905 seinen heutigen Namen. Etwa ab 1780 gab es den Vorläufer des heutigen Naschmarktes. Er befand sich zuerst in der Gegend des heutigen Karlsplatzes. Hier war früher auch ein Asche- und Müllplatz. Später breitete sich der Markt weiter aus, entlang der Weidener Hauptstraße. Ab 1793 mussten Waren, die über Land nach Wien gebracht wurden, hier verkauft werden. Was per Schiff über die Donau kam, wurde am Schanzelmarkt verkauft, der sich am Ufer des Donauarms befand.

Der Markt über dem Fluss, den du nicht siehst

Um die Jahrhundertwende wurde der Naschmarkt im Zuge der Wienflussregulierung zum heutigen Standort verlegt. Der Fluss Wien (ja von ihm hat die Stadt ihren Namen!) wurde überbaut und reguliert. Der Markt befand sich fortan auf der überbauten Fläche zwischen der Linken Wienzeile und Rechten Wienzeile. Das heißt, dass du heute über einen Fluss spazierst, wenn du auf dem Naschmarkt unterwegs bist. Aber man kann ihn nirgendwo sehen. Der Markt für Obst und Gemüse befand sich zwischen dem Getreidemarkt und der Kettenbrückengasse, während ein Großmarkt westlich der Kettenbrückengasse angesiedelt war. Ab 1902 erhielt der Naschmarkt sein heutiges Erscheinungsbild mit den parallel stehenden Marktpavillons. Die mittlere Zeile wurde überdacht und erhielt runde Bogendurchgänge.

Immer wieder neu

In den 1950er Jahren gab es Pläne zur Neugestaltung des Naschmarkts, jedoch wurden diese aufgrund von Diskussionen über Verkehrs- und Stadtplanung nicht umgesetzt. 1972 wurde der Großmarkt abgerissen und ein Parkplatz an dieser Stelle errichtet. Hier findet heutzutage immer samstags der Flohmarkt statt. In den 1980er Jahren wurde der Markt modernisiert und erweitert. Zwischen 2010 und 2015 wurde der Naschmarkt grundlegend saniert und revitalisiert, wobei die Infrastruktur erneuert und der Markt barrierefrei gestaltet wurde.

Markthalle und Naschpark neu seit 2025

Auf der Fläche östlich der Kettenbrückengasse erhielt der Naschmarkt mit einem neuen Marktraum ein neues Entrée. Im Gegensatz zu den klassischen Marktständen sind die Marktbetreiber hier in einer Halle – und samt Besuchern vom Wetter geschützt. Ein besonderes Highlight ist der Dachgarten auf dem Marktraum. Er ist frei zugänglich und bietet einen tollen Blick über den Naschmarkt. –> Marktraum. Im Herbst 2024 begann der Umbau des bisherigen Parkplatzes in eine Grünfläche – den Naschpark – sowie die Gestaltung des Landparteienplatzes.

Stände am Naschmarkt

Auf dem Naschmarkt findest du Metzgerei, Bäckerei, Gemüsehändler, Süßwaren, ...
Auf dem Naschmarkt findest du Metzgerei, Bäckerei, Gemüsehändler, Süßwaren, …

Wie ist der Naschmarkt aufgebaut? Wie orientierst du dich im Naschmarkt? Wenn du zum ersten Mal den Naschmarkt besuchst, kann die Anordnung der Stände verwirrend sein. Gerade am Wochenende, wenn viel los ist, verliert man im Gedränge schnell den Überblick. Am Markt gibt es drei Zeilen von Ständen. Wenn du von der Stadtmitte aus kommst, startest du am Getreidemarkt. Fünf größere zusammenhängende „Blöcke“ stehen dicht an dicht bis zur U-Bahn Station Kettenbrücke. Dort findest du die meisten Blumenstände. Viele Restaurants und Lokale haben sich auf der rechten Zeile angesiedelt, an der Straße Linke Wienzeile (das ist natürlich etwas verwirrend). In der mittleren Zeile findest du sowohl Restaurants, als auch Marktstände. Und auf der linken Seite sind fast ausschließlich Marktstände. Im vorderen Bereich – vom Getreidemarkt aus kommend – kommst du erstmal an vielen Fischständen vorbei. Fisch, Muscheln, Krebse und Austern werden hier in Hülle und Fülle angeboten. –> Fisch am Naschmarkt

Weiter hinten mischen sich dann Obst- und Gemüsestände, Käse, Wurst- und Fleischwaren, orientalische Stände und Gewürzläden. Der Bereich der Gewürze am Naschmarkt ist etwas Besonderes! Dazwischen drängen sich kleine Stände mit frisch zubereitetem Essen zum Mitnehmen. Fast überall werden dir Kostproben angeboten. Du kannst Nüsse in allen Variationen kosten, exotische Früchte probieren und kandierte Früchte naschen. Einige Angebote scheinen sich dauernd zu wiederholen, während es aber auch einige einmalige Stände gibt. Im hinteren Drittel gibt es auf der rechten Seite auch eine öffentliche Toilette.
–> das sind die Naschmarkt Stände

KÜNFTIG KEINE SOUVENIRSTÄNDE MEHR
In den kommenden Jahren wird es auf dem Naschmarkt in Wien keine Souvenirstände mehr geben. Die Stadt will mit einer neuen Marktordnung dafür sorgen, dass mehr Platz für Lebensmittelstände geschaffen wird. Besonders die Souvenir- und „Wasabi“-Stände stoßen auf Kritik, da das Angebot an kulinarischen Produkten als zu einseitig empfunden wird. Seit März 2025 ist eine Novelle in Kraft, die künftig keine Souvenirstände auf dem Naschmarkt anstebt, sondern Lebensmittelstände. Betreiber von Souvenierständen erhalten eine Übergangsfrist von drei Jahren, um ihre Angebote umzustellen. Gelingt dies nicht, verlieren sie ihre Marktstände. Ziel der Maßnahme ist es, die Vielfalt auf den Märkten zu erhöhen und eine bessere Nahversorgung mit abwechslungsreichen Lebensmitteln zu gewährleisten.

Bauernmarkt am Naschmarkt

Jeden Samstag kommen die Bauern der Region, um am Bio-Eck ihre frischen Waren anzubieten. Die beliebten Stände findest du am hinteren Ende der festen Marktstände, bei der U-Bahn Station Kettenbrücke – noch vor dem Flohmarkt. Der findet ja ebenfalls am Samstag statt. Die Bauern haben keine festen Marktstände, sondern bauen ihre Plätze jeden Samstag neu auf. Hier kaufst du frisches Obst und Gemüse, Brot, Honig und andere selbstgemachte Erzeugnisse aus Wien und der Umgebung. Besonders die Wiener lieben ihren Bauernmarkt!
–> entdecke den Bauernmarkt

Restaurants Naschmarkt

Die Restaurants am Naschmarkt haben sich von 2001 bis 2004 etabliert. Davor gab es „nur“ die üblichen Marktstände. Seitdem gibt es ein großes kulinarisches Angebot auf engstem Raum. Du kannst dich hier durch die Küchen der Welt essen. Die alten Markthallen sind oft luftige und helle Lokale geworden in denen es sich gut sitzen lässt. Den Trubel der Marktstände lässt du in den Innenbereichen hinter dir. Wenn du auf den Außenterrassen sitzt, bist du mittendrin im Geschehen des Naschmarkts. Uns haben gerade die Außensitzplätze gefallen. So kannst du den Trubel des Marktes mitbekommen. Das ist ja gerade der Grund, warum man ein Restaurant am Naschmarkt besucht. Die Speisenauswahl ist immens: Du bekommst Wienerische Küche mit Gulasch oder Schnitzel, aber auch orientalisches Essen mit Hummus und Falafel, israelische Spezialitäten wie etwa Shakshuka, Fisch oder griechische Köstlichkeiten.

Viele Lokale haben gleichzeitig Marktstände und beziehen von dort ihre frischen hauseigenen Produkte. Aber auch sonst werben die Restaurants mit den Produkten vom Naschmarkt, die sie verarbeiten. Darüber hinaus kannst du regionale Weine trinken, österreichisches Bier probieren oder dir einen Cocktail schmecken lassen. Die Restaurants haben länger geöffnet als der Markt.
–> Überblick Naschmarkt Restaurants

Sehr beliebt ist auch das Frühstücken auf dem Naschmarkt. Einige gastromische Betriebe bieten eine eigene Frühstückskarte. Vom klassischen Wiener Frühstück bis zum typischen asiatischen Frühstück kannst du dich durch die Länder und Kontinente frühstücken:
–> hier bekommst ein Naschmarkt Frühstück

Flohmarkt beim Naschmarkt Wien

Größter Flohmarkt Wien - jeden Samstag auf dem Naschmarkt
Größter Flohmarkt Wien – jeden Samstag auf dem Naschmarkt

Sein ganz eigenes Flair hat der Flohmarkt. Der findet jeden Samstag von 6:30h-15:00h statt. Hier kann sich jeder einen Stand mieten und seine Sachen verkaufen. Die Plätze sind natürlich begehrt, denn die Besucherfrequenz ist hoch. An schönen Samstagen kommen bis zu 5.000 Besucher. Wenn du auf der Suchen nach echten Raritäten und Antiquitäten bist, rate ich dir zu einem frühmorgendlichen Besuch. Denn dann sind auch die Antiquitätenhändler unterwegs und suchen sich die besten Stücke raus. Ansonsten findest du hier wirklich alles. Gebrauchte Kleider in allen Formen und Farben, Hüte oder Mäntel. Wir haben Gartenzwerge gesehen, Stuhl- und Tischgarnituren und Spitzendeckchen. Wie auf fast allen Flohmärkten kannst du alte Postkarten kaufen, Gläser und Bierkrüge. Du bekommst gebrauchte Musikinstrumente oder Vogelkäfige und Bilder für dein Wohnzimmer – wenn sie dir gefallen. Der Flohmarkt am Naschmarkt ist der größte Flohmarkt in Wien und wahrscheinlich damit auch von Österreich.
–> alle Informationen zum Naschmarkt Flohmarkt

Naschmarktmuseum

Vielleicht daskleinste Museum Wiens ist das Naschmarkt Museum. Es ist nur 4 Quadratmeter groß. Betrieben wird es vom Bezirksmuseum. Von der Wand strahlt dir die Naschmarktstandlerin Maria Welser aus dem Jahr 1930 entgegen. Es gibt einen Kühlschrank ohne Strom und du erfährst, wie früher Butter geformt wurde. Außerdem gibt es ein Mini-Modell des Naschmarkts zu sehen. Andere Ausstellungsstücke wechseln jeden Monat. So gibt es mal einen Milchstand, mal einen Fischstand… Nach der Marktfrau Maria Welser ist auch ein Platz auf dem Naschmarkt benannt. Vielleicht findest du ihn bei einem Bummel durch die Stände? Das kleine Museum befindet sich an der Ecke Naschmarkt/Schleifmühlgasse in einer ungenutzten Kapelle. Der Eintritt ist frei. Geöffnet ist das kleine Museum in der warmen Jahreszeit immer am Samstag von 12:00h-14:00h. Zu den anderen Zeiten kannst du durch das große Fenster ins Naschmarktmuseum schauen.

Dein Besuch am Naschmarkt

Beachte unbedingt die Naschmarkt Öffnungszeiten! Es gibt unterschiedliche Öffnungszeiten für die Stände und die Gastronomie. Außerdem gibt es Kernöffnungszeiten und freiwillige Öffnungszeiten. Für den Flohmarkt gelten besondere Öffnungszeiten. Damit du nicht umsonst den Weg hierher machst, hier sind die zentralen Öffnungszeiten im Überblick:
–> Naschmarkt Wien Öffnungszeiten

Wann allerdings die beste Besuchszeit für den Markt ist? Das kommt ganz auf deine Interessen darauf an. Du liebst buntes Treiben und viel Gewimmel? Dann kommst du am besten am Samstagvormittag. Da dann zusätzlich der Flohmarkt und der Bauernmarkt offen haben, zieht es viele Besucher zum Markt. In der Hochsaison – wenn viele Touristen in der Stadt sind – kann es aber auch wirklich voll werden. Dann geht es zwischen den Ständen nur langsam voran. Pass im dichten Gewühl auf deine Kinder und auf deine Taschen auf. Kinder können zwischen den Menschenmassen schnell verloren gehen. Und ein unerlaubter Griff in deine Hand- oder Gesäßtasche passiert schnell.

Ruhiger ist es am Naschmarkt unter der Woche. Vor allem am frühen Vormittag ist noch nicht so viel los. Dann machen vor allem Wiener ihren Wocheneinkauf. Am Abend haben die Marktstände geschlossen und der Naschmarkt wird zur Partymeile. In einigen Lokalen legen regelmäßig DJ’s auf. Du kannst auch eine Führung über den Naschmarkt machen. Verschiedene Anbieter machen geführte Touren über den Markt. Dabei erzählen sie lokale Geschichten, du besuchst verschiedene Händler und probierst dich durch die unterschiedlichen Geschmäcker. Die Touren kannst du online buchen.

Naschmarkt Tour

Wenn du mehr über den Naschmarkt erfahren möchtest, kannst eine geführte Tour machen. Die zweistündige, geführte Kulinarik-Tour mit einem lokalen Experten führt durch die Stände. Du probierst dich durch internationale Delikatessen und erfährst die Geschichte der Zutaten und Speisen. Die Tour findet in Deutsch/Englisch statt, die maximale Gruppengröße beträgt 10 Personen.
–> Naschmarkt Tour

Eintritt und Preise

Auch die Preise in Wien sind teurer geworden. Besonders alteingesessene Wiener beklagen den Preisanstieg auf dem Naschmarkt. Aber ist er wirklich so teuer? Hier im Beitrag gehen wir der Frage nach den Preisen nach und wie du auch am bekanntesten Markt in Wien günstig einkaufen kannst. Wir vergleichen die Wiener Preise. Zudem erfährst du hier alle Informationen zum Eintritt und welche Wien Sehenswürdigkeiten kostenlos sind.
–> Eintritt & Preise

Wie komme ich hin?

Um zum Naschmarkt in Wien zu gelangen, kannst du verschiedene Verkehrsmittel nutzen. Es gibt U-Bahnstationen in der Nähe, drei Straßenbahnen und einen öffentlichen Bus. Innerhalb der Stadt kannst du zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen. Wenn du mit dem Auto unterwegs bist, zeige ich dir die nahegelegenen Parkhäuser. Hier alle Details:
–> Anreise

Was ist das Besondere am Naschmarkt?

Der Naschmarkt in Wien zeichnet sich durch mehrere besondere Merkmale aus, die ihn zu einer einzigartigen und beliebten Attraktion machen:

Vielfalt der Angebote: Der Naschmarkt bietet eine beeindruckende Vielfalt an Lebensmitteln, frischem Obst und Gemüse, exotischen Gewürzen, Käse, Fleischwaren, Süßigkeiten und vielem mehr. Die zahlreichen Stände laden dazu ein, kulinarische Entdeckungen aus verschiedenen Ländern zu machen.

Internationales Flair: Der Naschmarkt ist ein Schmelztiegel der Kulturen. Hier treffen verschiedene internationale Einflüsse aufeinander, und die Händler bieten Produkte aus aller Welt an. Dies schafft eine multikulturelle Atmosphäre, die den Markt besonders ansprechend macht.

Gastronomisches Angebot: Neben den Marktständen gibt es entlang des Naschmarkts eine Vielzahl von Restaurants, Cafés und Bars. Diese bieten eine breite Palette von kulinarischen Genüssen, von traditioneller Wiener Küche bis hin zu internationalen Spezialitäten.

Flohmarkt: Jeden Samstag findet am Naschmarkt ein großer Flohmarkt statt, auf dem Besucher nach Antiquitäten, Vintage-Artikeln und besonderen Schätzen stöbern können. Dieser Flohmarkt trägt zu der lebhaften Atmosphäre des Naschmarkts bei.

Historischer Hintergrund: Der Naschmarkt hat eine lange Geschichte, die bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht. Er hat im Laufe der Zeit verschiedene Veränderungen und Umzüge erlebt. Vom ehemaligen Versorgermarkt wurde er zum Genußmarkt.

Veranstaltungen und Events: Der Naschmarkt ist nicht nur ein Ort zum Einkaufen, sondern auch für verschiedene Veranstaltungen und Events bekannt. Hier finden regelmäßig Live-Musik, Kochkurse und Führungen über den Markt statt.

Flair am Abend: Am Abend hat der Naschmarkt eine lebendige Szenerie mit Restaurants und Bars. Die Außenterrassen laden dazu ein, die Atmosphäre bei einem Glas Wein oder einem Abendessen im Freien zu genießen.

Zusammenfassung Naschmarkt Wien

Der Naschmarkt ist ein sehr bunter Markt in Wien. Er ist bekannt für seine kulinarische Vielfalt und das bunte Treiben. Wiener kommen zum Einkaufen hierher und Touristen zum Bummeln & Shoppen. Der Markt ist wirklich riesig. Die Geschichte des Naschmarkts reicht zurück bis etwa 1780, als der Vorläufer des heutigen Markts in der Nähe des Karlsplatzes begann. Ursprünglich als „Aschenmarkt“ bekannt, erhielt er 1905 seinen heutigen Namen. Die Restaurants am Naschmarkt bieten Speisen aus verschiedenen Küchen der Welt. Am Samstag findet hier Wiens größter Flohmarkt statt. Der Naschmarkt ist nicht nur ein Ort zum Einkaufen, sondern auch ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Touristen, die die kulinarische Vielfalt und das lebhafte Ambiente genießen. Wenn du einen Citytrip nach Wien planst, solltest du unbedingt hierher kommen. Wir waren schon öfter hin und der Besuch hatte jedes Mal seinen Reiz.

Die häufigsten Fragen zum Naschmarkt Wien

Was ist der Naschmarkt?

Der Naschmarkt ist ein beliebter Ort für Einheimische und Touristen, um frische Lebensmittel, Delikatessen, Gewürze, exotische Früchte, Käse, Fleisch, Fisch und vieles mehr zu kaufen. Der Markt bietet eine große Vielfalt an Produkten aus verschiedenen Kulturen und Ländern. Neben Lebensmitteln gibt es auch Geschäfte, Restaurants, Cafés und Bars. Der Naschmarkt ist ein bekannter Markt in Wien, der für seine kulinarische Vielfalt, Frische und lebendige Atmosphäre bekannt ist. Er erstreckt sich über eine Fläche von rund 2,3 Hektar und beherbergt etwa 170 Stände.

Wie groß ist der Naschmarkt und wie viele Stände gibt es?

Der Naschmarkt erstreckt sich über eine Länge von etwa 1,5 Kilometern. Es gibt rund 170 Marktstände und Geschäfte, die eine breite Palette von Produkten anbieten. Neben frischen Lebensmitteln und Spezialitäten aus verschiedenen Ländern gibt es auch Blumenstände, Gewürzläden, Fischhändler, Fleischereien, Bäckereien und vieles mehr.

Welcher Fluss fließt unter dem Naschmarkt?

Unter dem Naschmarkt fließt der Wienfluss, ein kleiner Fluss, der durch Wien verläuft. Der Wienfluss ist ein Nebenfluss der Donau und spielt eine wichtige Rolle: Er gab der Stadt ihren Namen.

Wo befindet sich der Naschmarkt in Wien?

Der Markt erstreckt sich entlang der Linken Wienzeile, zwischen der Kettenbrückengasse und der Getreidemarkt. Der Naschmarkt ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, wie zum Beispiel mit der U-Bahn-Linie U4 (Station Kettenbrückengasse) oder den Straßenbahnlinien 1 und 62 (Station Kettenbrückengasse).

Wie hieß der Naschmarkt früher?

Früher hieß der Naschmarkt „Wienzeile Markt“ oder auch „Kettenbrückengasse Markt“, bevor er den Namen „Naschmarkt“ erhielt. Der Begriff „Naschmarkt“ leitet sich von dem Wort „naschen“ ab, da es früher üblich war, süße Leckereien und Naschwaren auf dem Markt zu finden.

Kann man den Naschmarkt auch im Winter besuchen?

Ja, du kannst auch im Winter über den Naschmarkt schlendern. Wenn du in der Weihnachtszeit hier bist, solltest du auch einen der Weihnachtsmärkte besuchen. Hier der Weihnachtsmarkt Wien Überblick.

Gibt es so einen Markt auch in anderen europäischen Städten?

Am ehesten kannst du den Naschmarkt mit dem berühmten Markt bei den Ramblas in Barcelona vergleichen. Dort waren wir auch überwältigt von den vielen frischen Waren, die geschmackvoll angeboten werden.

Wo gibt es noch sehenswerte Märkte zu besuchen?

Sterzing in Südtirol ist berühmt für seine traditionellen Märkte im historischen Stadtzentrum. Der wichtigste Markt ist der Sterzinger Bauernmarkt. Hier findest du hochwertige regionale Produkte, frische Lebensmittel und Spezialitäten direkt von den Bauern aus dem Wipptal, wobei besonders die traditionellen Krapfen und Tirtler der Bäuerinnen beliebt sind. Ergänzt wird das Marktangebot durch den traditionellen Sterzlmarkt, einen Wochenmarkt mit Kleidung und Haushaltswaren. Neben diesen wöchentlichen Highlights bereichern spezielle Saisonmärkte zu den Kirchtagen und Festen.

Weiterführende Links

Wenn dir unsere Wien Tipps vom Naschmarkt gefallen haben und du gerne weitere lohnende Städte kennenlernen möchtest, habe ich hier noch mehr gute Ideen. Wir waren dort und berichten anhand unserer Eindrücke und Bilder davon:

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